Mittwoch, 18. Januar 2012

Mal einfach die Sonne genießen

und bewußt auf die Straßenseite wechseln, auf der die Sonne scheinen. Das Gesicht der Sonne zuwenden, spontan einen Kaffee im Straßencafe trinken, was ich jetzt gleich machen werde...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hundert Tage Yoga

Was Susanne Fröhlich kann, kann jeder und jede: Einfach hundert Tage täglich 15 Minuten Yoga praktizieren.
Komme, was da wolle.
Sie hat ein inspirierendes Buch über den Selbstversuch (Susanne Fröhlich: Der Hund, die Krähe, das Om und Ich) geschrieben. So inspirierend, dass ich auch solch ein Projekt in meiner Yogaschule starten werde. Hier wird jeden Tag ein Kommentar stehen, ein Zitat oder ein Link, der uns motivieren wird. Alle, die mitmachen, werden per E-Mail vernetzt und können sich austauschen.
Starten wird das Projekt am 21. Januar 2012.
Ich freue mich darauf.

Dienstag, 19. Juli 2011

Ein Fundstück zum Nachdenken

Nimm die Zahl deiner Jahre
mit Freundlichkeit an und gib deine Jugend
mit Anmut zurück, wenn sie endet.
Pflege die Kräfte deiner Seele,
damit sie dich schützen kann,
wenn Unglück dich trifft.
Aber überfordere dich nicht
durch Idealbilder von dir.
Viele Ängste entstehen durch die Enttäuschung,
die du dir selbst bereitest.
Erwarte von dir heilsame Selbstbeherrschung.
Im übrigen aber sie freundlich und sanft zu dir selbst.


Irischer Segensspruch

Dienstag, 3. Mai 2011

"Sei frei, wo Du bist" Thich Nhat Hanh

Einatmend nehme ich Energie auf, in der Atemfülle wird die Energie für mich transformiert, ausatmend verteile ich die Energie und in der Atemleere erhöhe ich meine Sensibiliät, mein Bewußtsein.
Lasse für einen Moment alles liegen und nehme ein paar bewußte Atemzüge. Wenn wir einen Atemzug völlig konzentriert atmen, sind wir in diesem Moment frei.
Tief durchatmen tut so gut!

Sonntag, 1. Mai 2011

Was denken wir über das Glück?

Oft stellen wir uns vor, dass wir glücklich wären, wenn wir einen anderen Partner hätten, wenn das Haus schon gebaut wäre, von dem wir träumen, wenn wir am Meer sitzen würden anstatt am Schreibtisch, wenn wir fünf Kilo leichter wären...
Wir stellen dem Glück Bedingungen, simple Bedingungen und große Bedingungen. Wir haben Ideen im Kopf, denken, dass das Glück dort drüben ist oder an uns vorbeigeht. Hat das Glück mich vergessen?

Tatsächlich bin ich aber doch jetzt lebendig, es ist Montagmorgen, die Sonne scheint. Ich kann mein Glück und diesen Moment berühren und in seiner Tiefe erleben. das Leben findet nur jetzt statt. Heute, an diesem Tag, der auf mich wartet.

Donnerstag, 14. April 2011

Entspannt in den Tag mit Schulkindern


Wer kennt es nicht, dieses Drängeln und Nölen am Morgen, wenn die Kinder immer langsamer werden und ich werde immer hektischer. Die Zeit scheint zu fliegen und zu zerfließen. Keine Zeit fürs Frühstück mehr, schlechte Laune, Meckern und Schimpfen.
Und am Ende fehlt dann doch das Trinken oder das Vesper. Oder man muss noch etwas schnell erledigen, etwas unterschreiben…

Hier meine gesammelten Fallen.

Erste Falle: Tausend Dinge erledigen
Ich sage „Smilla zieh dich an und renne selbst noch im Schlafanzug herum, mache dies und das, obwohl ich merke, dass meine tochter noch ganz müde ist und einfach üebrfordert damit ist, sich konzentriert anzuziehen. Auch wenn ich es gerne hätte, sie schafft es noch nicht.
Ich sende das Signal – nur verbal -, sich anzuziehen. Meine Tochter spürt aber, dass ich tausend andere Dinge mache: .Wäsche aufräumen, Dinge zusammentragen, noch schnell in die Waschküche laufen. Auch ich bin nicht präsent und mache tausend Dinge auf einmal. Dieses Verhalten stresst mich selbst.
Kinder sind morgens besonders sensibel und was spürt meine Tochter bei diesen hektischen ziellosen Aktivitäten? Stress und Durcheinander, keine Klarheit bei mir und deshalb kann es nicht gelingen mit dem Anziehen.
Wir Großen geben die Energie vor und stützten damit die Kinder.
Lösung: Ich sage: Smilla, wir ziehen uns jetzt an. Und wir machen es dann auch. Ich schlüpfe in meine Kleider und begleite dann Smilla in ihr Zimmer, bleibe in Ihrer Nähe und unterstützte sie durch meine Präsenz.

Nächste Falle: Was soll ich anziehen?
Diese Frage ist zu viel für den Morgen. Auch für mich übrigens. Wenn ich mir erst morgens überlegen, was ich zur Arbeit anziehen soll. Ist meine Verzweiflung vorprogrammiert, denn morgens finde ich nie etwas in meinem Schrank, morgens habe ich nie etwas zum Anziehen…
Lösung: Die Kleider werden abends gerichtet und morgens wird die Wahl nicht mehr umgeworfen. Die ist eine Regel, an die sich Kinder halten können. Ausnahme ist natürlich ein Wetterumschwung.
Smilla liebt es nun zum Beispiel, wenn die T-Shirts vorgewärmt sind, also lege ich Sie auf die Heizung. Es ist einladender für Kinder und vor allem auch einfacher, wenn alles, auch die Socken bereitliegen. Kinder müssen es erleben, dass das Anziehen auch leicht und schnell gehen kann.  Eine Freundin erzählte mir neulich, dass ihre Tochter im Alter von fünf Jahren entdeckt hat, dass man sich ganz schnell anziehen kann. Sie war völlig erstaunt: „Mama, ich habe mich ganz schnell angezogen!“

Real dauer das Anziehen maximal drei Minuten. Bei uns gilt noch die Regel, dass auch die Haare gerichtet sind, bevor wir uns an den Frühstückstisch setzen. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich im Gehen noch Zöpfe flechten soll.

Also haben wir eigentlich nur zwei Dinge zu tun. Anziehen und Frisur machen. Das ist, wenn wir uns auf die Dinge konzentrieren, nicht zu viel.

Eine weitere Falle: ständiges Drängeln und Antreiben.
Smilla, jetzt mach mal hin. Los, beeil Dich, usw. Kein Mensch und vor allem kein Kind wird gerne gedrängelt. Und magischerweise hat Drängeln nur den Effekt, dass alles langsamer geht. Dies ist eine Tatsache. Wenn ich drängle und schiebe, gehe ich aus der Präsenz, ich baue Druck und Stress aus – in mir und in den Anderen. Dies ist destruktiv.
Es hat mich übermenschliche Anstrengung gekostet, dies abzustellen, aber es lohnt sich.

Lösung: Klarer Ablauf
Was hilft, ist ein klarer zeitlicher Ablauf als unser persönliches Beispiel, das sich bewährt hat:
Smilla wird um 6:15 Uhr geweckt (auf eigenen Wunsch so früh), dann kuscheln wir noch bis 6:30 Uhr. Ich gebe die Zeit durch. „ So, jetzt ist halb sieben, in fünf Minuten stehen wir auf.“

Dann stehen wir auf und ziehen uns an. Ich richte das Vesper und das Trinken. Erledigt!
Smilla zieht sich an, ich ziehe mich an. Wir machen Smillas Haare. Erledigt.
So kommt es, dass wir manchmal um 6:45 Uhr am Frühstückstisch sitzen. Und nun kommt die Belohnung, wenn wir beide schnell waren: Wenn wir vor Sieben am Tisch sitzen, wird noch vorgelesen. Sehr entspannt und gemütlich. 7:10 Uhr stehen wir auf, putzen die Zähne, ziehen die Jacken an. Dieser Teil dauert irgendwie lang, so dass wir uns Zeit nehmen und einplanen. Und nun wird auch nicht mehr kurzfristig überlegt, ob wir mit dem Rad, Roller oder sonst wie anders gehen. Mich stressen solche Dinge am Morgen und Smilla akzeptiert es inzwischen, dass ich morgens nichts Anderes machen will, dass mich so etwas anstrengt.
Also: Wir bleiben in der Spur und kommen so pünktlich aus dem Haus.

Wir haben unseren Morgenablauf übrigens gemeinsam mit Smilla erarbeitet, haben besprochen, wie wir in den Tag starten wollen. So kamen wir auch auf die Idee mit dem Vorlesen. Wenn Smilla länger braucht zum Anziehen, dann reicht es eben nicht mehr zum Vorlesen, das kann sie selbst entscheiden. Da wir genügend Spiel haben, kann sie auch einmal fünf Minuten länger im Bett bleiben. Was nie geht  bei uns. Vorlesen im Bett morgens, an den Tisch setzen, bevor die Haare gerichtet sind, die Reihenfolge ändert sich nie.



Smillas Tip an die Kinder: Nicht Trödeln!
Smillas Tip an die Eltern: Nicht drängeln



Eine letzte Falle: Zu wenig Schlaf
Und noch etwas: Früh ins Bett gehen und ausreichend schlafen hilft Kindern und verblüffender weise auch uns Eltern.

Bei uns hat es sich noch herausgestellt, dass es am besten ist, wenn mein Mann noch im Bett bleibt oder uns nicht im Weg ist…

Freitag, 4. März 2011

Jeder Moment ist ein Chance

für uns, Frieden mit der Welt zu schliessen.
Im Alltag gibt es so viel zu tun und so wenig Zeit. Du fühlst Dich vielleicht gedrängt, die ganze Zeit zu rennen.
Halte an! Berühre den Moment und du wirst Frieden und Freude berühren."

Aus dem wunderschönen Buch "Du bist ein Geschenk für die Welt" von Thich Nhat Hanh